Reggae Jam auf 2022 verschoben

Die Pandemie hat uns alle kalt erwischt und unser Leben auf den Kopf gestellt. Umso mehr sehnen wir uns nach One Love One Music, viel Bass und Mega-Vibes by the Rivers of Bersenbrück.

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Liebe Reggae Jam Family

Die Pandemie hat uns alle kalt erwischt und unser Leben auf den Kopf gestellt. Umso mehr sehnen wir uns nach One Love One Music, viel Bass und Mega-Vibes by the Rivers of Bersenbrück.

Während wir sehen, dass sich die Welt wieder öffnet und es viele positive Indikatoren für Reisen & Lockerungen gibt, kommen wir an einer Verschiebung des Festivals nicht vorbei.

Jetzt, Mitte Juni, wären wir in der heißen Phase der Vorbereitung.
Ehrlich, wir haben alles versucht:

Wir haben geplant, umgeplant, geredet und konferiert. Wir haben ein Top-Hygiene-Konzept entwickelt, sind pausenlos mit der Stadt Bersenbrück, dem Landkreis Osnabrück und dem Land Niedersachsen in Gesprächen und haben bis zum Schluss gekämpft.
Und dann verkündete die Bundesregierung, dass größere Veranstaltungen nicht vor September 2021 geplant sind.
Es hat alles nichts genutzt!
Wir kriegen einfach keine verbindliche Zusage, um das Festival veranstalten zu können. Und so müssen wir auch das Reggae Jam 2021 schweren Herzens auf 2022 verschieben.

Wir sind untröstlich, tief traurig und betrübt. Aber unter solchen Umständen können wir euch kein adäquates Festival bieten, es sind einfach zu viele Unwägbarkeiten und Risiken im Spiel.
Dafür freuen wir uns umso mehr auf ein fettes Comeback in 2022!

Eure Unterstützung und euer Verständnis, liebe -Reggae Jam Familie-, gibt uns Optimismus und Hoffnung auf 2022 – DANKE!!!
Alle, die ein gültiges Ticket haben, bekommen eine Mail mit allen weiteren Infos zum Tausch-/Rückgabeprozess. Habt bitte noch etwas Geduld. Aktuelle Infos, auch zum Starttermin des Ticketvorverkaufs 2022 kommen zeitnah. Vielen Dank, bleibt gesund, stay blessed und wir freuen uns auf ein besonders furioses Reggae Jam 2022 - mit Euch, unserer Familie ♥ One Love Sheriff & Crew

Ausfallkostenfonds

Von Hurricane bis Heidelberger Frühling — in ganz Deutschland sagen Festivals ab. Auch in Niedersachsen haben sich bereits Festivals wie u.a. Fährmannsfest, Masala Weltbeat oder A-Cappella-Woche entschieden dieses Jahr auszusetzen zu müssen. Gibt es also

Von Hurricane bis Heidelberger Frühling — in ganz Deutschland sagen Festivals ab. Auch in Niedersachsen haben sich bereits Festivals wie u.a. Fährmannsfest, Masala Weltbeat oder A-Cappella-Woche entschieden dieses Jahr auszusetzen zu müssen. Gibt es also überhaupt noch Hoffnung auf Open-Air-Kultur im Sommer?
Über 40 kleinere und mittlere Festivals in Niedersachsen kämpfen darum!

Wir sind weiterhin im Dialog mit der Politik, doch fehlen nach wie vor konkrete Schritte, die uns eine echte Planungsperspektive geben! Die Zeit läuft dabei gegen uns, sodass wir zeitnah gemeinsam Antworten finden müssen. Um in wenigen Monaten unser Festival veranstalten zu können, brauchen wir JETZT finanzielle Planungssicherheit für den Sommer. Wir benötigen einen Ausfallkostenfonds für niedersächsische Open-Air-Festivals. Dieser soll gelten, sobald eine Absage der Veranstaltung mit geprüftem Infektionsschutzkonzept von behördlicher Seite erfolgt oder die Durchführung des Festivals aufgrund verschärfter Maßnahmen unwirtschaftlich wird. Die Konzeption wollen und müssen wir mitgestalten, damit eine praxisbezogene Umsetzung möglich ist.

Für uns beginnt die Organisation bereits Monate vor der eigentlichen Veranstaltung: Verträge mit Künstler*innen, Dienstleistenden und Gastronomen werden geschlossen, umfangreiche Planungen, gerade auch beim Infektionsschutz, gemacht. Diese Kosten fallen nicht erst ein paar Tage vor der Veranstaltung an. Bei einer behördlichen Absage unmittelbar vor der Veranstaltung stehen wir vor einer existenzbedrohenden Situation. Diese könnte dann das Ende für einige Festivals bedeuten.


Stimmen aus der Politik:
Hanna Naber, MdL (SPD), kulturpolitische Sprecherin: „Ich setze große Hoffnungen in den Dreiklang aus Testen, AHA-Regeln und inzidenzbasiertem Stufenplan. Damit sollten alsbald wieder viele kulturelle Erlebnisse möglich sein.“

Dirk Toepffer, MdL (CDU), Fraktionsvorsitzender: „Wir brauchen Festivals, insbesondere Open-Air-Festivals, in Niedersachsen. Jedes Festival, das in Niedersachsen verschwindet macht das Land ärmer. Wir werden alles tun, um zu helfen - so schwer das derzeit auch ist.“

Eva Viehoff, MdL (Grüne), kulturpolitische Sprecherin: „Damit die Open-Air-Saison 2021 nicht vollkommen ausfällt, braucht es jetzt tragfähige Konzepte, die sowohl den Infektionsschutz berücksichtigen und gleichzeitig eine Realisierungsperspektive bieten. Der Planungsvorlauf für Festivals ist lang. Wenn nicht jetzt etwas passiert, wird es ein sehr stiller Sommer 2021.“

Lars Alt, MdL (FDP), kulturpolitischer Sprecher: „Wenn wir den Festivals jetzt nicht Planungssicherheit für den Sommer 2021 geben, werden viele auch im Jahr 2022 nicht zurückkehren.“